Wenn aus Betroffenen Mutmacher werden
- 6. Mai
- 1 Min. Lesezeit
Jona ist einer unserer Mentoren – und in einem aktuellen BR-Beitrag spricht er darüber, wie er als Kind den Krebs überlebt hat und wie sehr ihn diese Zeit geprägt hat.
Ein Moment, der sich tief eingeprägt hat: Jona sitzt beim Arzt. Vieles versteht er noch nicht – doch er sieht die Tränen seiner Mutter. Plötzlich hat er das Gefühl, stark sein zu müssen, sie zu trösten und Halt zu geben.
Seine Erkrankung stellt das Leben seiner Familie von einem Tag auf den anderen auf den Kopf. Während andere Kinder ihren Alltag leben, dreht sich für Jona alles um Behandlungen, Unsicherheit und die Frage, wie es weitergeht. Über viele Monate hinweg verpasst er Schule, Freunde und unbeschwerte Erlebnisse – eine Zeit, die nicht nur ihn, sondern seine ganze Familie verändert.
Heute blickt Jona anders auf diese Phase zurück: Schritt für Schritt hat er gelernt, mit Ängsten umzugehen und neue Kraft zu finden. Aus dieser Erfahrung heraus engagiert er sich nun selbst: Als Mentor begleitet er Kinder auf der Kinderonkologie, die ähnliche Herausforderungen durchleben wie er damals. Er hört zu, macht Mut und zeigt, dass es einen Weg durch diese schwere Zeit geben kann.
Der Beitrag macht deutlich, wie sehr eine Krebsdiagnose im Kindesalter ein Leben erschüttern kann – und gleichzeitig, welche Stärke daraus entstehen kann. Jona steht stellvertretend für viele junge Menschen, die nicht aufgeben und ihre Erfahrungen nutzen, um anderen beizustehen.
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